Traditionsgalerie: Von 2 auf 18 digitale Anfragen pro Monat
Visiqs modernisierte eine renommierte Kunstgalerie mit 40-jähriger Geschichte für das digitale Zeitalter — mit einer mehrsprachigen Werkdatenbank und einer neuen internationalen Reichweite.
Ausgangssituation
Eine seit über 40 Jahren etablierte Kunstgalerie mit internationaler Reputation und einem kuratierten Portfolio aus klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst hatte ihre digitale Präsenz nie ernsthaft entwickelt. Das Ergebnis: Trotz hochkarätiger Werke und einem tief verwurzelten Netzwerk in der Kunstwelt generierte der digitale Kanal praktisch keine qualifizierten Anfragen.
Die Galerie war abhängig von Messepräsenzen, Mundpropaganda und einem alternden Adressbuch — Kanäle, die in einer post-COVID-Kunstwelt allein nicht mehr ausreichen.
Die Herausforderung
Das Projekt stellte besondere Anforderungen an Design und Technik gleichzeitig:
Ästhetische Maßstäbe: Eine Kunstgalerie kann keine generische Website haben. Jede Designentscheidung — Typografie, Whitespace, Bildbehandlung, Farbpalette — muss dem künstlerischen Anspruch der ausgestellten Werke entsprechen.
Mehrsprachigkeit und internationale Käufer: Die Galerie betreut Sammler aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und dem angelsächsischen Raum. Eine bilinguale DE/EN-Plattform war kein Nice-to-have, sondern Pflicht.
Werkdatenbank mit CMS: Die Galerie benötigte eine selbstständig pflegbare Werkdatenbank — Hunderte von Werken mit Künstler, Titel, Technik, Maße, Provenienz und Preisanfrage. Die Lösung musste für den nicht-technischen Galeristen nutzbar sein.
Unsere Lösung
Wir entwickelten ein maßgeschneidertes Astro-Frontend mit einem Headless CMS (Sanity.io), das der Galerie vollständige Autonomie bei der Inhaltspflege gibt.
Das Design: Extreme Reduktion. Weiße Flächen, schwarze Typografie, maximal ein Akzentton — damit die Kunst die volle visuelle Aufmerksamkeit bekommt. Bildformate sind großzügig, Lazy-Loading sorgt für geschmeichelte Performance-Scores. Das Layout ist bewusst kühl und museal — es wirkt wie ein physischer Galeriebesuch.
Multilinguales Anfrage-System: Sammler können Werke merken, eine Kurz-Anfrage absenden und erhalten eine individuell formulierte Antwort. Das System ist in DE und EN vollständig lokalisiert, inkl. rechtlicher Hinweise.
SEO-Strategie: Optimierung auf internationale Kunstbegriffe (Künstlernamen, Kunstrichtungen, „Galerie kaufen [Stadt]”), strukturierte Daten für Werke und Events, und ein redaktioneller Blog zu Kunstmarkt-Themen für kontinuierliche Sichtbarkeit.
Eingesetzte Leistungen
- Premium Webdesign mit Kunst-First-Philosophie (Astro)
- Mehrsprachige Werkdatenbank mit Headless CMS (Sanity.io)
- Bilinguale Plattform (Deutsch / Englisch)
- Anfrage-Management-System für internationale Sammler
- SEO-Strategie für nationale und internationale Kunstbegriffe
Erzielte Ergebnisse nach 9 Monaten
| Kennzahl | Vorher | Nach 9 Monaten |
|---|---|---|
| Digitale Anfragen pro Monat | ~2 | ~18 |
| Internationaler Traffic-Anteil | 8 % | 34 % |
| Durchschnittliche Sitzungsdauer | 0:58 min | 4:12 min |
| Werkaufrufe über Website | Minimal | +870 % |
| Anfragen aus EN-Sprachraum | 0 | ~6 / Monat |
| Google Rankings Top 10 (Kunstbegriffe) | 0 | 14 Keywords |
Die Galerie erreicht heute aktiv internationale Sammler, die zuvor gar keinen Zugang zu ihrem Angebot hatten. Der digitale Kanal ist seither ein vollwertiger dritter Vertriebsweg — neben Messen und dem persönlichen Netzwerk.
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